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Allen denjenigen, die sich in den letzten 2-3 Dekaden mit Punk (Pop) beschäftigt haben, denen müssten (sollten) die Stranglers ein Begriff sein. Für diejenigen, die damals noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen sind folgt jetzt eine kurze Belehrung. Gegründet wurden die Stranglers (anfangs nannte man sich noch Guilford Stranglers) im Jahre 1974. Später taufte man sich in The Stranglers um. (Der Name stammt von einem berühmten Serientäter, dem "Strangler of Boston".) Die Band wurde erst als schlechteste Band der Welt beschimpft und sie galten als wütende Punk-Pessimisten. Ihr Sound war schon immer etwas psychodelischer als der, der meisten UK Punk-Bands. Zeitweise wurden sie als die Intellektuellen der Punk-Revolte gehandelt.Da man schon immer seine Instrumente etwas perfekter beherrschte, als die meisten anderen Kollegen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch mit rammeligem 3-Akkord-Geschrammel beschäftigten, konnten die Stranglers mit ihrer doch schon etwas anspruchsvolleren Musik in Popper-Kreisen einiges an Fans gewinnen. Da der Pop anfangs der 80er mehr gefragt war als Punk, setzte man auf ersteres. So verabschiedete sich der Punk zunehmend, nur noch textlicht bewegte man sich in diesen Gefilden. Auf zig Alben und zig Solo Alben können die Herren in ihrer Historie zurückschauen, weshalb es wahrscheinlich fünf Jahre seit der letzten Veröffentlichung gebraucht hat, um wieder ins Studio und dieses Album einzuspielen. Heraus gekommen ist dabei eine CD, die in etwa klingt, als würden REM eine Folk Platte veröffentlichen und das Keyboard für sich entdecken. Fazit: Wer sich für den Pop-Sound der Stranglers früher begeistern konnte, der sollte zuschlagen. Wer sie vorher nicht mochte, den werden sie auch jetzt nicht bestechen. |
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