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'Scheisse, wat is dat denn?' durchfuhr es mich beim ersten Hördurchgang der neuen SUIDAKRA. Allein schon das Cover-Artwork das im Vorab zu bestaunen war, liess mich nicht viel Gutes ahnen. Und es sollte so kommen wie ich es befürchtet hatte. SUIDAKRA haben da doch von einem Album zum Nächsten und mit einer mir recht schwerwiegend erscheinenden Line-Up-Änderung tatsächlich den Stil gewandelt. Gegangen ist der zweite Gitarrist und gleichzeitige Cleansänger Marcel und gekommen ist dafür ein Pendant namens Matthias, dass meiner Meinung nach an den gesanglichen Leistungen von Marcel gemessen nicht ganz mitkommt. Gegangen ist der wunderbare Mischmasch aus Black/Death mit mittelalterlichen und folkigen Elementen, gekommen ist leider ein eher durchschnittlich Melodic Death-Silberling und ich muss ehrlich gestehn, dass ich sehr enttäuscht bin. Wo sind all die mittelalterlichen und folkigen Elemente und Songarrangements hin, die Suidakra so besonders und zu dem gemacht haben was sie waren?! Ich möchte keiner Band das Recht absprechen sich zu wandeln und in andere musikalische Gefilde aufzubrechen, aber hier erscheint mir der Wandel doch schon sehr arg krass und auf dem Weg ins 'Negative'. Sehr gut möglich, dass SUIDAKRA damit nun einige alte Fans verlieren, sowohl wie sie auch neue dazu gewinnen dürften. Der Sound ist ausgewogen und kommt an sich schön fett daher. Stilistisch gesehn findet man hier ein Melodic Death-Scheibchen mit Metalcore-Einschlag, dass aber aus dem ganzen Gewust an durchschnittlichen und ähnlich klingenden Bands nicht wirklich herraussticht. Ob dieser Stilwandel wohl auch der Grund für den Labelwechsel von Century Media zu Armageddon war? Wer weiss.. Ich kann gegen Schluss nur sagen: Schade dass es so kam, aber man muss wohl oder übel damit leben. Immerhin gibts ja noch die alten Platten. An alle Melodic Death-Liebhaber und SUIDAKRA-Fans sei noch gesagt: Lauschert einfach rein und bildet euch am Besten eure eigene Meinung. |
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