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Hier haben wir mal wieder ein Tribute to Bon Jovi, inzwischen gibt es davon ja schon einige und sicher ist Bon Jovi eine Band, der man ein solches Album durchaus widmen kann. Allerdings reißt mich diese Veröffentlichung nicht aus den Socken, auch wenn mich gleich zu Anfang Derrick Lefevre (Lillian Axe) mit seiner Variante von "Living On A Prayer" - die übrigens sehr nah am Original ist - begeistern kann. Über die Songauswahl könnte man zwar auch streiten, die grossen Hits wie "Living On A Prayer", "Bad Medicine", "I'll Be There For You" oder "Always" sind - wie immer - vertreten. Ich hätte mir allerdings überlegt bei dem x. Tribut vielleicht doch mal ein paar andere Songs auszuwählen, um sich abzuheben. Schließlich haben Bon Jovi eine Menge Studioalben herausgebracht und darunter sind auch viele gute bis sehr gute Songs. Der Sound lässt stellenweise zu wünschen übrig und die darauf vertretenen Künstler stellen jetzt nicht unbedingt einen zusätzlichen Kaufgrund dar. Die bekanntesten Herrschaften sind hier wohl Jani Lane (Warrant), John Corabi (Mötley Crüe) und Jizzy Pearl (Love/Hate), die auch echt gute Songs abliefern, aber genau diese Songs wurden bereits ein paar Jahre früher auf anderen Tributes an Bon Jovi veröffentlicht. Ich denke mal nicht, dass hierfür diese Songs neu aufgenommen worden sind und frage mich also, warum ich dann genau diese CD kaufen soll, wo doch auf den anderen Releases zusätzlich noch interessantere Acts vertreten sind als auf diesem Scheibchen. Aber zurück zum weiteren Inhalt von "Always", auf der es sogar gleich 2 Songs von Colie Brice, einem Lokalhelden, aus New Jersey gibt. Ich hab' noch keine schlimmere Version von "Always" gehört als diese, "Runaway" hingegen kann man sich dann wengistens noch anhören, aber manchen Gitarristen gehört einfach das Singen verboten. Desweiteren finden sich hier Beiträge einiger hierzulande wahrscheinlich recht unbekannten Liedermacher, Studiomusikern und Rockmusikern, wie Jasy Andrews, Tony Janflone Jr., oder One Bad Son. Auch wenn ich Richard Kendrick vorher nicht kannte, kann sich seine Interpretation von "Blaze Of Glory" echt hören lassen, nur reißt es das auch nicht raus. Zusammengefasst sind etwa die Hälfte der Songs echt gut. Aber über den Sinn und Zweck des Ganzens schweige ich dann mal besser, denn diese Version ist übrigens ist sehr ähnlicher Form (andere Running Order und 2 Songs weniger) bereits im Juli 2005 bei Versailles Records herausgebracht worden, sogar ohne die grausame "Always" Version von Colie Brice, ich weiss allerdings nicht ob die Variante von John Spinner besser ist. |
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