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Bei dem Namen ist doch alles klar, liebe Leser! Oder nicht? Wie hieß der erste Hit der Amis von Machine Head? Richtig! Davidian! So müssen sich die 1997 gegründeten Davidian aus Süddeutschland dann auch nicht wundern, wenn sie mit den Helden um Mr. Rob "Prooost" Flynn verglichen werden. Das zweite Album "Hear Their Cries" hat dann ein düsteres Artwork, wo ein betender Mensch gezeigt wird, was man auf vielen religiösen Bildern zu sehen bekommt. Diesmal sind seine Hände jedoch fein säuberlich zusammengenäht. Eine mal etwas subtilere Art der Religionskritik als sonst so in der Szene. Der beinharte Thrash wird von einer starken Produktion des bekannten Knöpfchendrehers Andy Classen veredelt, womit die Band ganz klar ein internationales Niveau an den Tag legt. Glücklicherweise sind die neun Stücke auch nicht schlecht und allesamt solide. Das Problem, was ich mit Davidian habe liegt ganz woanders! Davidian machen gute Musik, aber der Gesang des Exil Amerikaners Dave Hopkins ist halt so typisch für diese Art von Thrash. Gut gebrüllt, aber leider ohne Eigenständigkeit. Technisch gebe sich die Fünf keine Blöße haben Biss und sollten für die nächste Platte einfach mehr eigene Ideen haben, da das Ergebnis in dieser Form zwar positiv aber durchaus verbesserungswürdig ist. "Hear Their Cries" wäre mit zwei, drei melodischen Gitarrensoli durchaus stimmiger und eine Coverversion eines Metal Oldies in der beinharten Thrash Variante hätte die etwas magere Spielzeit schon gestreckt. New School Thrash Fans können und sollen Davidian ruhig mal antesten! Die Jungs behalte ich auch mal im Auge. |
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