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"The Heartbreak Kid", "The Showstopper", "The Icon", "The Mainevent", "The Headliner", "Mr Wrestlemania"... hab ich was vergessen?! Ich habe schon mehrmals gedacht, ich hätte zum Wrestler mit den meisten Spitznamen geschrieben, aber tatsächlich dürfte das Michael Shawn Hickenbottom sein, den meisten doch eher bekannt als Shawn Michaels. Über 20 Jahre war Michaels seinem Arbeitgeber treu, er war einer der wenigen, die zu Zeiten der "Montagskriege" nicht zu Ted Turners WCW gewechselt sind und er war stets einer der charismatischsten und technisch versiertesten Allroundtalente im Ring. Shawn Michaels ist ein Superstar par excellence und passend zu seinem würdigen Abschied von der WWE gibt es mit "Shawn Michaels - My Journey" in über 9 Stunden noch einmal einen Rückblick auf seine illustre Karriere. Durch das 3er-DVD-Set führen Michael Cole, der sich einmal mehr als kompetenter Interviewer präsentiert und HBK selber, der dem RAW-Kommentator Rede und Antwort steht. Zwischen Coles Fragen bekommen wir insgesamt 21 Matches zu sehen, deren Qualität teilweise etwas schwankt. Selbst ein "Showstopper" kann aus einem Psycho Sid oder den Nasty Boys (im Team mit Marty Janetty) keine Weltklasseleistungen kitzeln. Wir reden hier immerhin noch von einem Wrestler und keinem Zauberer. Der British Bulldog, der Undertaker, Chris Jericho, Triple H, das hingegen wären einige der Namen, die zusammen mit Michaels für Qualität bürgen. Seine Reise beginnt 1985 bei World Class Championship Wrestling und endet (auf dieser Compilation) mit dem legendären Match gegen den Undertaker bei Wrestlemania XXV. Das Set ist äußerst informativ (Michaels spricht sehr offen und teils auch ganz klar distanziert von seinem "In-Ring"-Charakter) und unterhaltsam, wenn auch nicht alle Matches Pflicht sind. Als Portrait einer Ikone (am besten im Verbund mit dem 3er-DVD-Set "Shawn Michaels - Heartbreak & Triumph") ist "Shawn Michaels - My Journey" allerdings fast schon Pflicht. |
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