|
|
|
|
|
|
|
|
|
Im September 1970, also vor über 40 Jahren, entstand unter der Regie von Ralph J. Gleason, dem Pionier des US-amerikanischen Musikfernsehens, ein kleines Meisterwerk. Halb dokumentarisch, halb musikalisch, quasi halb für's Hirn und halb für's Herz (bzw. Auge und Ohr) sind bei "A Night At The Family Dog" drei der herausragenden Künstler/Bands aus den güldenen Tagen ewiger Liebe und behaarter Achseln zu sehen: SANTANA, GRATEFUL DEAD und JEFFERSON AIRPLANE. Da ich diese Leute erst als bereits etablierte Größen im internationalen Musikgeschäft kennenlernte oder sie sich bereits unter Zuhilfenahme diverser Chemikalien semimedikamentöser Natur selbst in die ewigen Jagdgründe verfrachteten bin ich erstaunt zu sehen, wie jung z.B. SANTANA und welch ein billanter Gitarrist und charismatischer Frontman er schon in jungen Jahren war. Um so mehr wundert es micht, dass dieser Mann sich seit Jahren mit unsäglichen Duett-Alben über Wasser hält. Mit seinem Format braucht er sich nun wirklich hinter keinen noch so guten oder zumindest gut aussehenden Gastmusikern zu verstecken. Nur mal nebenbei gesagt. Auch beim abschließenden, rund viertelstündigen "Super Jam", bei dem er mit verschiedenen Musikern der beiden anderen Bands zu sehen ist, beeindruckt er durch sein flüssiges, wunderschönes Gitarrenspiel- schade, dass er auf "A Night At The Family Dog" neben den Großen der Psychedelic-Szene etwas am Rande steht. Auch die Spielzeit des Films mit nicht einmal ganz einer Stunde sehr knapp bemessen- kann es tatsächlich sein, dass sich so gar kein Bonusmaterial für das Re-Release dieser im Jahre 2007 erstmalig erschienenen DVD fand? Klare Empfehlung für Komplettisten die den Film weder kennen noch besitzen, eher verhaltene Empfehlung für alle anderen. |
|
|
|