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628 Reviews in der Datenbank
Billing: GREAT WHITE
Ort: Aschaffenburg, Colos-Saal
Datum: 04.02.2008
Autor: Thorsten Ritter
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Es ist Rosenmontag der 04.02.2008, vielerorts herrscht buntes und feuchtfröhliches Fastnachts-Treiben und ich bin voller Vorfreude auf dem Weg zu einem der ersten Konzerthighlights dieses noch jungen Jahres, denn GREAT WHITE geben sich - vom angekündigten Auftritt beim Bang Your Head dieses Jahr mal abgesehen - für einen Gig die Ehre.

Ohne Vorband beginnen GREAT WHITE, in einem gut gefüllten Colos-Saal, um Punkt 21 Uhr ihren gut zweistündigen Set, welcher die gesamte Schaffensperiode der Band streift und allen Anwesenden einen Abend mit zeitlosem, bluesgetränktem Hard Rock der Extraklasse bietet. Great White Great White Als hätte es die tragische Bandkatastrophe in Rhode Island nie gegeben legt die Band von der ersten Sekunde an kraftvoll und agil los und präsentiert sich als wieder zusammengefundene, homogene und hungrige Einheit. Das Publikum weiß dies entsprechend zu würdigen und feiert Band und Songs dementsprechend ab.
Einzig der Anblick eines kurzhaarigen Jack Russel und eines glatzköpfigen Mark Kendall ist anfangs ein wenig ungewohnt.

Highlights des regulären Sets sind für mich zweifellos "Face The Day", "Save Your Love" sowie ein fullminantes "Rock Me", welches das Konzert nach 90 Minuten dann auch vorerst beendet. Damit ist aber noch nicht Schluss und als weiteren Höhepunkt eröffnet man den Zugabenteil mit dem LED ZEPELLIN-Cover "No Quarter", welches erneut Jack Russell als Ausnahmesänger hervorhebt.
Für mich überraschend kommt das selbstironische "Wasted Rock Ranger" zum Zug, bei welchem sich auch die Band ein Augenzwinkern nicht verkneifen kann. Mit dem unvermeidlichen "Once Bitten Twice Shy" schickt man gegen 23 Uhr ein zufriedenes Publikum nach Hause.

Die einzige Frage, die sicherlaubt sein darf: Warum gibt man den Songs der Soloaktivitäten von Jack Russell und Mark Kendall sowie dem vom Bassisten gesungenen "Day Of The Eagle", welche zwar nicht unangenehm auffallen, Vorrang vor Perlen wie "The Angel Song" oder "Shoot In The Dark", die sicher nicht nur ich schmerzlich vermisst habe.
Nichtsdestotrotz: Welcome back boys und wir sehen uns beim Bang your Head!

Great White

Setlist:

  • Desert moon
  • Old rose motel
  • Face the day
  • Back to the rhythm
  • On your knees
  • Save your love
  • Paradise (Jack Russel (solo))
  • House of broken love
  • Kill that red rooster (mit Mark Kendall am Gesang (solo))
  • Mista Bone
  • Day of the eagle (mit Jack McNabb am Gesang)
  • Rollin' stoned
  • Lovin' kind (mit Michael Lardie am Gesang)
  • Call it Rock' n' Roll
  • Rock me
-------
  • No quarter
  • Can't shake it
  • Wasted Rock Ranger
  • Once bitten twice shy

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