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Nachdem der Filmmarkt jede Woche aufs Neue mit vielen unsäglichen Müllfilmen überschwemmt wird, war ich bei "The Holding" zuerst etwas skeptisch. Nicht eben weil man schon am Cover erahnen möchte, dass das Budget nicht sonderlich hoch war, sondern vielmehr weil mich Vergleiche mit anderen Filmen immer erst einmal zurückschrecken lassen. Der hier genannte Vergleich mit "The Stepfather" ist aber nicht von der Hand zu weisen, und in meinen Augen kann er diesen sogar ziemlich halten. Auf dem englischen Land lebt Witwe Cassie mit ihren zwei Töchtern, und schafft es nicht mehr ihren Hof zu bewirtschaften. Da kommt ein Kerl namens Aden daher, der behauptet er war ein Bekannter ihres Mannes, und bietet seine Hilfe an. Cassie nimmt dankend an, ahnt jedoch nicht, was Aden wirklich vor hat. Mehr verraten möchte man einerseits nicht, andererseits ist es auch müßig es nicht zu tun, denn die Richtung in die der Streifen geht, gibt ja schon der Vergleich mit dem 80er Klassiker vor. Obwohl also alles recht vorhersehbar ist, schafft es der Film durchaus gut zu unterhalten! Das liegt vor allem an den gut agierenden Darstellern, aber auch an der schön düsteren und kargen Location im verregneten England. Für Fans solcher Streifen durchaus eine Empfehlung wert, auch wenn die Spannung eher langsam aufgebaut wird, und sich erst gegen Ende hin steigern kann. |
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