Steel Panther – Heavy Metal Rules

Albumtitel

Heavy Metal Rules

Label/Vertrieb

Steel Panther Inc./The Orchard

Veröffentlichung

27.09.2019

Laufzeit

35:56 Minuten

Homepage

https://www.steelpantherrocks.com/

Dass die Sonne Kaliforniens einem bei mangelhafter Kopfbedeckung das Hirn verbrutzeln kann, dafür gibt es zahlreiche medizinische Studien als Belege. Oder man hört sich einfach Steel Panther an. Sänger Michael Starr, Gitarrist Satchel, Bassist Lexxi Foxx und Schlagzeuger Stix Zadina haben im haarsprayumwölkten Wahn inzwischen ein eigenes Universum erschaffen, das aus starken Songs, tiefgründigem Humor und einem ganzen Arsenal an Wörtern, für deren Verwendung man sich den Mund mit Seife auswaschen muss, zu bestehen scheint.

Vorausgesetzt man steht auf unkastrierten Straßenköter Sleaze Rock, haben Steel Panther immer ordentlich abgeliefert. Das machte sie zu mehr als einer reinen Ulknummer, als die man sie leicht missverstehen kann (wenn man die Dreifachdeutigkeit der derben Witze nicht versteht). Außer dem ein oder anderen guten Chorus („Fuck Everybody“, „Sneaky Little Bitch“), den leider nur stellenweise brillanten Texten und dem saucool ausgewählten Albumintro bleibt bei ihrer neuesten Platte leider nicht viel hängen außer einer zu dünn geratenen Produktion. Wären da nicht „Gods Of Pussy“ und „I Ain´t Buying What You´re Selling“. Hier kommt dann auf einmal bei den letzten beiden Songs von „Heavy Metal Rules“ alles zusammen, was die Band im Guten ausmacht.

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Fazit
Fast hätten Steel Panther die Latte gerissen. Die letzten beiden Songs der Platte sorgen dafür, dass man den Arsch noch gerade drüber bekommt. Das war knapp Jungs.
10
von 15
Interessant
People try to contain things by putting them into categories. I don't.