Die dänische Stadt Roskilde, welche knapp über 50.000 Einwohner zählt, liegt auf der Ostseeinsel Sjælland, etwa 30 km westlich von Kopenhagen und ist im Ausland unter anderem wegen des jährlich stattfindenden Roskilde-Musikfestivals bekannt, das alljährlich etwa 100.000 Menschen anzieht und zu den größten europäischen Musikfestivals zählt. Und in eben diesem Roskilde gründete sich 2014 die Hard Rock Band JUNKYARD DRIVE und veröffentlichte bis zum heutigen Tag eine selbst betitelte EP (2017) und zwei Studio-Alben („Sin & Tonic“ aus Anfang 2017, „Black Coffe“ aus dem Sommer 2018). Nun steht der oft wegweisende dritte Studio-Longplayer an der Startlinie, getauft auf den Namen „Electric Love“. Insgesamt fanden zehn neue Song Platz, dieses bei einer Gesamtspielzeit von über 40 Minuten. Lyrisch sind die Teenager-Tage vorbei zugunsten von Geschichten über Selbstentwicklung, innere Spannungen und Liebe. Stilistisch liefern JUNKYARD DRIVE modernen Melodic Rock im besten ECLIPSE Stil, was auch dem Grund gestundet sein kann, dass kein Geringerer als Erik Martensson (Sänger/Gitarrist bei Eclipse) den Silberling gemischt und gemastert hat (produziert wurde er von Soren Andersen (Glenn Hughes, Jesper Binzer, Electric Guitars). Wer sich vorm dringend empfohlenen Erwerb warmhören möchte, dem können der Opener „Let It Burn“, „Mr. Rock N‘ Roll (erinnert im ersten Moment doch sehr stark an „Whole Lotta Rosie“ von ACDC), die Powerballade „The Wonderland Of Temptations“ oder das starke „Mama“. JUNKYARD DRIVE erfinden auf „Electric Love“ das Melodic-Rad nicht neu, auch fehlt der ein oder andere Ohrwurm/Überhit, dieses ist aber Jammern auf höherem Niveau, das neue Werk vermittelt Spaß und wird hoffentlich auch live vorgestellt!
JUNKYARD DRIVE – ELECTRIC LOVE
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Fazit
JUNKYARD DRIVE versüßen den Sommer mit gepflegtem Hard Rock!