Mit Spanien verbinde ich Acts wie TIERRA SANTA, also oft in der Landessprache singende Formationen! KILMARA sind aber anders und haben ein nettes Achtziger Jahre Artwork mit Spielhallenmotiv bei dem die Gruppe sogar selbst eingebaut wurde als Hingucker. Sie spielen typischen Melodic Power Metal mit starkem Keyboardeinsatz, gutklassigen Gesang und ganz viel Kitsch und Plastiksound. Der Keyboardfaktor ist leider unerträglich hoch, das hat mit Metal echt wenig zu tun. Schaut euch nur mal das Video an. Nach dem Intro kommt der Titelsong „Journey To The Sun“ und als der vorbei war wusste ich instinktiv, dass ich im Grunde schon die ganze Scheibe erahnen kann. Leider kam es dann auch so: Überraschungen waren keine vorhanden! Das Ganze ist sicherlich gut gemacht und einfach konsumierbar, aber auf der anderen Seite auch unglaublich austauschbar und total vorhersehbar. Als würde eine KI diese Scheibe erstellt haben, so generisch kommen mir das Ergebnis insgesamt vor. Das werden manche Rezensenten denen eh alles gefällt abfeiern, aber im Grunde ist das Ganze hier nur Pop Musik mit Gitarren und klinischem Double-Bass. Auch wenn Frontmann Daniel Ponce eine gute Stimme hat ist die im Endeffekt leider austauschbar wie das gesamte und schon fünfte (!) Studioalbum. Solche Alben verstopfen nur den Markt.
KILMARA – Journey To The Sun
Fazit
Vorhersehbare, poppige Reißbrettscheibe mit Plastiksound!