Angelwings – Primordium

Albumtitel

Primordium

Label/Vertrieb

Pride & Joy / Soulfood

Veröffentlichung

18.06.2021

Laufzeit

60:32 Minuten

Genre

Symphonic / Gothic Metal

Die 2013 gegründete Symphonic / Gothic Metal Truppe Angelwings  aus Gibraltar (!) kommt vier Jahre nach dem Debütalbum „The Edge Of Innocence“ mit bis auf Sängerin Divi Cano und Keyboarder Glenn Cano (anscheinend verwandt) komplett neuem Line-Up und neuer Scheibe „Primordium“ daher. Diese wurde mit einem tollen Artwork vom deutschen Künstler Thomas Ewerhard veredelt der im prallen Booklet der CD auch jedes Lied mit einem Artwork verziert hat. Optisch hat die ehemalige Nightwish Coverband sich auf jeden Fall um 100 % gesteigert. In Sachen Produktion ist die ganze Scheibe jedoch genauso amtlich wie das Artwork ausgefallen.

Inhaltlich wurde eine Konzeptstory erdacht (verlorene Seele die mit der Hilfe von Göttern kämpft, klingt nach Fantasy und Esoterik), wobei der Eröffnungstrack direkt mit 10 Minuten ein richtiger Mammuttrack ist, den andere Acts gerne an das Ende ihrer Alben packen.  Allgemein ist das ganze Album recht lang, böse Zungen würden auch sagen langatmig! Die Lieder an sich sind zu keiner Sekunde schlecht, aber mir fehlt da auf Dauer das gewisse Flair was die große Konkurrenz teilweise besitzt.  Bei Angelwings bleibt bei mir halt zu wenig im Gedächtnis hängen! Die Mischung aus hübscher, zeigefreudiger Sängerin und langweilig aussehender Begleittruppe wurde halt schon sehr sehr oft in den letzten Jahren von diversen Bands genauso zelebriert.

Symphonic female fronted Vielhörer dürfen mit dieser Scheibe aber trotzdem Spaß haben!

Fazit
Keine üble Scheibe, aber leider ohne Ohrwürmer und zu gleichförmig!
9
von 15
Solide
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)